Der Tauchplatz - ein ehemaliger Steinbruch

Der Tauchplatz am Hennesee liegt direkt an der Berghauser Badebucht und wird von dort betreten. Nord-östlich, also links der hölzernen Begrenzungskette, setzt sich das Gefälle des Ufers zur Seemitte hin fort und ermöglicht einen bequemen Einstieg. ABER VORSICHT: noch etwas weiter links davon fällt das Gelände plötzlich senkrecht ab - bei Vollstau auf über 20m Tiefe! Das kann besonders für Anfänger kritisch sein.

Die Kette stellt zugleich die westliche Begrenzung des Tauchplatzes dar.

__Tauchen im Schwimmerbereich ist nicht erwünscht.

Im Norden wir der Tauchplatz von der Kante des Steinbruchs begrenzt. Sollte das Gelände gleichmäßig schräg nach links ansteigen, seid Ihr zu weit getaucht und unter den Segelanleger geraten. Vorsicht beim Auftauchen!

Östlich gibt es keine deutlich sichtbare Grenze. Bitte haltet Euch an die maximale Tiefe von etwa 32m unter Stauziel. Dieses liegt bei 323,30m üNN.

Die "Sehenswürdigkeit" unseres See ist wohl die nahezu senkrecht abfallende Wand des Steinbruchs, die bis ca. 15m Tiefe über und über mit Dreikant-Muscheln besetzt ist und im Licht der Tauchlampen fast wie ein Sternenhimmel leuchtet.

Weiter oben finden sich auf den schlammigeren Flächen handtellergroße Deutsche Teichmuscheln. Je nach Jahreszeit könnt Ihr Fisch in allen Größen entdecken: Schwärme von kleinen Rotfedern und Barschen, gierig beobachtet von Hechten und älteren Barschen. Aale, Brassen, Rotaugen und Bachforellen sowie besonders im Frühjahr auch Zander kommen Euch relativ häufig vor die Maske.

Daneben gibt es noch "künstlich angelegte" Attraktionen: Zwei alte Gittermasten, an denen allerlei Spielzeug befestigt wurde sowie Tafeln, auf denen besonders fleißige Taucher anlässlich ihrer 1000. Tauchgänge geehrt wurden. Es versteht sich von selbst, dass diese Gegenstände an Ort und Stelle verbleiben!